Hugo Boss: Trägt die Umstrukturierung Früchte? (Teil 2)

Liebe Leser,

wie wir bereits in Teil 1 berichtet haben, hat Hugo Boss im zweiten Quartal eine deutliche Gewinnsteigerung erreicht. Zudem gab es beim Umsatz ein leichtes Plus. An dieser Stelle befassen wir uns nun mit der Neuausrichtung des Konzerns sowie dem Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr.

„Wichtiges Zwischenziel erreicht“

Im Fokus der Neuausrichtung stehen die beiden Marken Hugo und Boss. Die jüngst präsentierten Kollektionen „Frühjahr/Sommer 2018“ haben dies dem Unternehmen zufolge bereits widergespiegelt.

Im zweiten Quartal konnten beide Marken beim Umsatz zulegen. Hugo wuchs um 6% auf 91 Mio. Euro und Boss um 2% auf 545 Mio. Euro. Die Ordereingänge entwickelten sich für beide Marken auf Jahresbasis „weitestgehend stabil“ und übertrafen damit die marktweiten Entwicklungen, wie der Modekonzern betonte.

„Die neue Markenstrategie ist vom Handel sehr positiv aufgenommen worden“, kommentierte Konzernchef Mark Langer: „Damit haben wir ein wichtiges Zwischenziel unserer strategischen Neuausrichtung erreicht.“

Prognose bestätigt!

Auf Basis der Umstrukturierung will das Unternehmen Umsatz sowie Gewinn im kommenden Jahr steigern. Ab „2019 und darüber hinaus“ will das MDAX-Unternehmen „stärker als das relevante Marktsegment“ wachsen und auch bei der operativen Marge zulegen.

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Konzern seine Guidance einer stabilen Umsatz- sowie Ergebnisentwicklung.

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Ein Beitrag von Rainer Lenzen