EUR/USD – Erwartungen an das EZB-Meeting!

Lieber Leser,

nach einer ereignisreichen Vorwoche schaut in dieser Woche nun alles auf das EZB-Meeting. In der vergangenen Woche hatte sich der Euro gegen den US-Dollar weiterhin behaupten können, was jedoch sichtlich eher vom schwachen US-Dollar ausging als vom starken Euro. Unterstützende Gründe dafür waren zum einen die Aussagen der FED-Präsidentin Jennet Yellen als auch die schwächer als erwarteten Daten für die Inflation sowie dem Einzelhandel per Monat Juni.

Inflation und Konsum entwickeln sich im Juni schwächer als erwartet

Die Inflation per Juni ist im Vergleich zum Vorjahr mit 1,6 % unter den Erwartungen von 1,7 % ausgefallen sowie deutlich unter den 1,9 % vom Vormonat. Auf Monatsbasis stiegen die Preise um 0,0 %. Erwartet wurde ein Anstieg von 0,1 %, nach -0,1 % im Vormonat. Die Einzelhandelsumsätze enttäuschten ebenfalls. Diese fielen per Monat Juni um 0,2 %, gegenüber einer Erwartung von +0,1 %. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch zu einem Zinsanstieg im September kommt, ist gemessen an den Fed Funds Futures auf den tiefsten Stand (8%) seit einem Monat gefallen. Für Dezember wird derzeit eine unveränderte Wahrscheinlichkeit von 47 % eingepreist, also eine 50 zu 50 Wahrscheinlichkeit, die damit kaum aussagekräftig ist.

„Wording“ bezüglich der Inflation könnte sich ändern

In dieser Woche steht das EZB-Meeting an. Es wird keine Veränderung der Geldpolitik erwartet. Um Marktteilnehmer weiterhin auf ein mögliches Tapering in der nahen Zukunft vorzubereiten, könnte das „Wording“ jedoch geändert werden. Möglich wäre aber auch eine Anpassung des Wordings, um den stärkeren Euro einzudämmen, nachdem Marktteilnehmer die letzten Aussagen dazu bewegt haben, ein frühes Tapering zu erwarten. Experten erwarten erst für September gewisse Ankündigungen bezüglich der Asset-Käufe. So könnte eine weitere Reduktion des monatlichen Volumens auf dem Programm stehen, die aber erst im nächsten Jahr beginnen würde. Aus der rein markttechnischen Perspektive bleibt der Ausbruch weiterhin intakt, wie der Chart auf Wochenkerzenbasis unten deutlich macht.

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Ein Beitrag von Rami Jagerali