Andritz: Die 3.000%-Aktie aus Österreich

Liebe Leser,

An dieser Stelle möchte ich Sie zu einer kleinen Zeitreise einladen:

Im Juni 1994 ging der österreichische Maschinen- und Anlagenbauer Andritz in Wien an die Börse.

Andritz: Eine Erfolgsstory mit Anlaufschwierigkeiten

Damals sah es nicht gerade nach einer Erfolgsgeschichte aus, denn nicht einmal die angedachte Preisspanne von 23 – 27 € wurde gehalten.

Letztlich lag der Emissions-Preis in Euro umgerechnet bei gerade einmal 21 €.

Heute – und damit 23 Jahre später – ist klar, dass die Andritz-Aktie für die Aktionäre der 1. Stunde eine absolute Erfolgsgeschichte schrieb.

Denn aus den damaligen 21 € wurden bis heute – splitbereinigt und inklusive Dividenden – ganze 630 €.

Damit brachte die Andritz-Aktie in den vergangenen 23 Jahren ein Plus von 3.000%. Annualisiert (also aufs Jahr runtergerechnet) entspricht das einer außergewöhnlich guten Rendite von 24%.

Das bedeutet nichts anderes, als dass Andritz-Aktionäre von 1994 bis heute durchschnittlich 24% pro Jahr gewonnen haben.

Vater des Erfolges ist Wolfgang Leitner, der schon beim Börsengang im Juni 1994 an der Spitze von Andritz saß und dies bis heute tut.

Nachdem Sie jetzt lesen konnten, dass Andritz auf eine sehr erfolgreiche Historie zurückblickt, sollen Sie auch noch erfahren, wie das jüngste Quartal gelaufen ist und wie es weitergeht.

Andritz mit mehr Umsatz und Gewinn im 1. Quartal 2017

Andritz konnte im 1. Quartal 2017 sowohl Umsatz, Auftrags-Eingang als auch Gewinn steigern und damit auch die Erwartungen der Analysten übertreffen.

Der Umsatz erhöhte sich um 7,8% auf 1,39 Mrd. €, der Auftrags-Eingang stieg um 25% auf 1,56 Mrd. € und der Nettogewinn um 20% auf 63 Mio. €.

Analysten hatten im Vorfeld nur 1,34 Mrd. € beim Umsatz und 57,7 Mio. € beim Nettogewinn erwartet. Auch der Auftrags-Eingang wurde mit 1,41 Mrd. € geringer eingeschätzt.

Damit konnte Andritz mit seinen jüngsten Zahlen auf ganzer Linie überzeugen. Die Reaktion an der Börse:

Die Andritz-Aktie kletterte nach Vorlage der Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres spürbar nach oben und ging mit einem satten Plus von 7,2% aus dem Handel.

Auch der „ewige“ Andritz-Chef Wolfgang Leitner zeigte sich mit der Geschäfts-Entwicklung im 1. Quartal „sehr zufrieden“.

Ausblick und Fazit

Für das Gesamtjahr 2017 wird unverändert ein zumindest gleichbleibender Umsatz und eine gleichbleibende Rentabilität gegenüber 2016 erwartet.

Nach den starken Quartalszahlen ist das eine konservative Prognose. Eine Anhebung im Jahresverlauf würde mich nicht überraschen.

Damit bleibt die Andritz-Aktie aus meiner Sicht auch für die Zukunft ein mindestens solides Investment – auch wenn in den kommenden 23 Jahren nicht unbedingt noch einmal 3.000% Gewinn für Sie drin sind.

Weitere Informationen zum Unternehmen Andritz und seiner Aktie finden Sie in meinem Börsendienst „Depot-Optimierer“.

Dort befindet sich die Andritz-Aktie schon seit mehreren Jahren ununterbrochen auf der Empfehlungsliste und brachte meinen Lesern bis dato bereits einen Gewinn von deutlich über 500% ein.

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Ein Beitrag von Rolf Morrien