Dow Jones: 1000-Punkte-Kursrally durch Trump?!

Lieber Leser,

zuletzt verursachten Medienberichte über US-Präsident Donald J. Trump in der Causa „FBI-Chef James Comey“ einen 370-Punkte-Kursrutsch im Dow Jones Industrial Average (DJIA). So wurde berichtet, dass Trump den inzwischen entlassenen FBI-Chef aufgefordert haben soll, die Ermittlungen in der Russland-Affäre seines inzwischen geschassten nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn einzustellen, was als „Behinderung der Justiz“ angesehen werden könnte. Eine solche „Behinderung der Justiz“ stellt dabei ein schwerwiegendes Vergehen dar und könnte letztlich sogar in einem Amtsenthebungsverfahren („Impeachment“) enden.

Jeremy Siegel sieht Chance auf 1000-Punkte-Kursrally im Dow Jones

Gestern Abend nun titelte die inzwischen zum „Wall Street Journal“ gehörende US-Finanzseite Marketwatch.com, dass ein renommierter US-Finanzexperte die Chance auf eine 1000-Punkte-Kursrally im Dow Jones sehe. Voraussetzung dafür sei der Rücktritt des aktuell schwer angeschlagenen US-Präsidenten. Denn zwar verbinde die Wall Street mit Trump stets Hoffnungen auf Deregulierungen und Steuererleichterungen, im Falle eines Rücktritts würde aber dessen Vizepräsident Mike Pence zum US-Präsidenten – und dieser dürfte als Republikaner eine ähnliche Agenda wie Trump selbst verfolgen.

Daher sei der sogenannte „Trump Trade“ auch keineswegs tot, wenngleich er nach einem Rücktritt Trumps zum „Pence Trade“ umbenannt werden müsste. Der zitierte Finanzexperte Jeremy Siegel ist dabei nicht irgendwer. Vielmehr unterrichtet er als Professor für Finanzen an der renommierten University of Pennsylvania Wharton School of Business und ist ein gern gesehener Gast in den US-amerikanischen Finanznachrichten-Sendungen. Zudem war Siegel mutig genug, schon im Jahr 2014 einen Anstieg des Dow Jones auf 20.000 Punkte zu prognostizieren, womit er bekanntlich richtig lag.

Fazit: Nicht der Name des US-Präsidenten ist entscheidend, sondern seine Wirtschaftspolitik!

Ich kann an dieser Stelle Jeremy Siegel nur beipflichten. Letztlich ist für die weitere Entwicklung an der Börse nicht der Name des US-Präsidenten entscheidend, sondern welche Politik der mächtigste Mann der Welt betreibt. Ob der US-Präsident nun Donald J. Trump oder Mike Pence heißt, ist daher egal. Solange sich ein US-Präsident Pence an die Wahlversprechen von Trump erinnert und die Deregulierung sowie Steuererleichterungen vorantreibt, bleibt die Wall Street in Feierlaune. Und es ist unwahrscheinlich, dass ein Mike Pence eine diametral konträre Wirtschaftspolitik einschlagen würde als Trump.

Insofern könnte ein vorzeitiger Abgang von Trump, eben beispielsweise durch seinen Rücktritt, tatsächlich zu einem kurzfristigen Befreiungsschlag beim Dow Jones führen. So abwegig ist die Prognose von Jeremy Siegel also nicht, wenngleich 1000 Punkte schon eine Hausnummer sind. Alleine mir fehlt der Glaube daran, dass Trump sich wirklich so schnell freiwillig verabschieden möchte. But you never know!

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Ein Beitrag von Sascha Huber