Barrick Gold: Starke Nerven notwendig!

Liebe Leser,

Aktionäre von Barrick Gold brauchten in den letzten Monaten starke Nerven. Die Aktie ist gewiss kein „Witwen-und-Waisen-Papier“, die Kursschwankungen sind hoch. Auf Jahressicht wurde das Halten allerdings belohnt: Die 12-Monats-Performance der Aktie liegt in US-Dollar gerechnet bei über +110%. Dabei war die zweite Jahreshälfte 2016 für die Barrick Gold-Aktie keineswegs besonders gut – im Gegenteil. Da der Goldpreis zurückkam, legte auch die Aktie den Rückwärtsgang ein. Doch Barrick Gold kam zugute, dass die Förderkosten (sogenannte „all-in-sustaining-costs“) im Branchenvergleich bei durchaus niedrigen 740-755 Dollar je Feinunze liegen.

Kurzfristig ist Luft bis in den Bereich von ca. 18,30 Dollar

Das zumindest ist die Prognose, die Barrick Gold selbst für die eigenen Förderkosten 2016 gegeben hat. Ob diese Guidance realistisch war, wird sich am 15. Februar zeigen: Denn dann stehen die neuen Quartalszahlen von Barrick Gold an. Bis dahin wird sich der Kurs der Aktie wahrscheinlich zu einem großen Teil im Schlepptau des Goldpreises bewegen. Kurzfristig könnte der Kurs bei Rückenwind durch den Goldpreis bis ca. 18,30 Dollar laufen – das Niveau von September und November 2016. Doch natürlich muss da der Goldpreis mitspielen, den gilt es natürlich unbedingt im Auge zu behalten als Barrick Gold-Aktionär.

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Ein Gastbeitrag von Peter Niedermeyer.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse