K+S: Ein wenig verlogen ist das schon

Liebe Leser,

in der vergangenen Woche bot sich im Werratal ein seltenes Spektakel: Dort demonstrierten 12.000 Beschäftigte Hand in Hand mit ihren Bossen. Ihr vermeintlich gemeinsamer Feind: die Politik. Ein wenig verlogen ist das schon. Denn die Probleme von K+S sind durchaus hausgemacht und der Vorstand ist alles andere als unschuldig an der momentanen Krise.

Bevölkerung hält nicht mehr still

K+S hat jahrzehntelang Salzlauge in Werra und Weser eingeleitet und zudem im Gestein versenkt. Die Salzlauge entsteht als Abfallprodukt der Kaliproduktion. Während die Bevölkerung früher brav stillhielt, wehrt sie sich nun. Schließlich ist neben der Wasserqualität der Flüsse auch das Trinkwasser gefährdet. Auf diese Empfindlichkeiten muss die Politik verständlicherweise Rücksicht nehmen.

Wink der Politik ignoriert

So hat man der Konzernleitung frühzeitig zu verstehen gegeben, dass es bei der nächsten Genehmigung mit einem „Weiter so“ nicht getan sei. Die Behörden verlangten von K+S ein klares Konzept, wie man die Abfallbeseitigung möglichst sicher und umweltverträglich gestalten könne. Wer nicht lieferte, war K+S.

K+S stellt sich immer noch stur

Dadurch wurde die im Dezember 2015 auslaufende Versenkgenehmigung vom Regierungspräsidium Kassel nicht verlängert. Immerhin kam die Behörde dem Konzern insoweit entgegen, dass sie ihm eine einjährige Übergangsgenehmigung erteilte. Was machte K+S? Stellte sich immer noch stur und verlangte, dass alles beim Alten bliebe.

Belegschaft als Druckmittel

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, spannte das Unternehmen seine Belegschaft ein. Zunächst setzte man mehrere Werke auf Kurzarbeit. Nun folgte die Menschenkette samt Familienmitglieder. Ob den K+S-Mitarbeitern klar ist, dass sie möglicherweise nur Bauernopfer in einem größeren Spiel sind?

Die Zeit für eine gütliche Einigung läuft unerbittlich ab

Denn im Hintergrund bastelt K+S längst an der „Kanada-Lösung“. Das Legacy-Projekt soll ab dem nächsten Jahr 2 Mio. Tonnen Kali produzieren. Ein weiteres Druckmittel des Konzern im Machtspiel mit der heimischen Politik. Wenn ihr nicht willig seid, geben wir halt den Produktionsstandort Deutschland auf, soll das wohl heißen. Ich bin gespannt, ob sich an dieser Haltung etwas ändert, wenn Norbert Steiner im nächsten Jahr abdankt. Die Zeit für eine gütliche Einigung läuft aber unerbittlich ab.

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Ein Beitrag von Mark de Groot