RWE: Wie die Analysten das Urteil der Verfassungsrichter bewerten!

Liebe Leser,

Anfang der Woche entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Energiekonzerne RWE, E.ON und Vattenfall aufgrund des 2011 beschlossenen Ausstiegs aus der Atomenergie einen teilweisen Anspruch auf Entschädigung durch den Bund haben. Nach Bekanntgabe des Urteils schoss der Kurs der RWE-Aktie zunächst in die Höhe. Die Euphorie währte jedoch nur kurz. Am Donnerstag notierte das Wertpapier bereits niedriger als noch vor Wochenfrist.

6 neue Analysen

6 Analysten nahmen bisher die Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Anlass, um ihre Einschätzungen zu RWE anzupassen. Die Kursziele liegen allesamt über dem derzeitigen Marktwert. Das Papier hat also aus Expertensicht noch ein wenig Spielraum nach oben. Doch an der grundsätzlichen Bewertung des Konzerns hat das Urteil kaum etwas ändern können.

John Musk von RBC Capital machte deutlich, woran es momentan hapert: Bisher sei nur der Anspruch auf Schadensersatz geklärt worden, aber noch nicht die genaue Höhe. Insofern könne das Urteil noch nicht in die Beurteilung der Aktie einfließen. Ähnlich bewertete Martin Brough von der Deutschen Bank die Lage bei RWE.

Der Kollege Alberto Gandolfi von Goldman Sachs sieht dies offensichtlich anders. Er geht von einer konkreten Entschädigung in Höhe von 300-400 Mio. Euro aus. Dennoch änderte der Analyst nicht sein Kursziel. Gandolfi ist der Ansicht, dass der Markt überzogene Dividendenerwartungen habe und deshalb die Aktie bei der Konsensprognose bereits zu hoch bewerte. Sven Diermeier von Independent Research betrachtet die Angelegenheit weitaus optimistischer. Erstens setzt der Analyst die mutmaßliche Entschädigungssumme mit 750 Mio. Euro wesentlich höher an. Zweitens hob er sein Kursziel von 13,50 auf 13,70 Euro, bildete damit aber die Ausnahme unter den Experten.

Neue Analystenempfehlungen im Überblick

(Analyst: Einstufung – Kursziel in Euro (Abstand zum Kurswert in Prozent)

  • RBC Capital: „Outperform“ – 17,50 Euro (+55 %)
  • Citigroup: „Neutral“ – 16,00 Euro (+42 %)
  • Goldman Sachs: „Neutral“ – 14,00 Euro (+24 %)
  • Independent Research: „Halten“ – 13,70 Euro (+22 %)
  • Credit Suisse: „Neutral“ – 13,70 Euro (+22 %)
  • Deutsche Bank: „Hold“ – 12,00 Euro (+7 %)

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Ihr Robert Sasse


UniCredit & Monte dei Paschi: Es droht eine Katastrophe!

Liebe Leser,

in der Anlegerszene geht nach dem gescheiterten Verfassungsreferendum in Italien die Angst um. Für die angeschlagenen italienischen Banken haben sich dadurch die Chancen auf eine Kapitalerhöhung verschlechtert. Möglicherweise muss ihnen nun der Staat beiseitespringen.

Gelassenheit bei UniCredit

Lediglich UniCredit-Boss Jean-Pierre Mustier gibt sich gelassen. Sein Unternehmen werde keine staatliche Hilfe benötigen, beteuerte Mustier gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA. Die geplante Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe werde man über andere Geldgeber finanzieren. Nähere Details dazu werden die Anleger wohl am 13. Dezember erfahren. Dann will Mustier in London seinen neuen Strategieplan vor Investoren präsentieren.

Angespannte Lage bei Monte dei Paschi

Bei der Monte dei Paschi ist die Lage hingegen deutlich angespannter. Die Krisenbank wollte eigentlich bis Ende des Monats 5 Mrd. Euro auf dem Kapitalmarkt einsammeln. Doch dem Vernehmen nach findet das Kreditinstitut keinen Großinvestor, der die Hauptlast schultert. Jetzt hoffen die Aktionäre auf ein Eingreifen des italienischen Staates.

Ob solche Milliardengeschenke auf Kosten des Steuerzahlers angesichts der derzeitigen Regierungskrise und möglicherweise anstehenden Neuwahlen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Sollte die Monte dei Paschi mit ihrer Kapitalerhöhung scheitern, droht eine Katastrophe. Denn die Bank ist aufgrund ihrer angespannten Kapitallage und hoher Risiken infolge fauler Kreditverträge dringend auf eine Geldspritze angewiesen.

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Ihr Robert Sasse


Gabriel: Ministererlaubnis für Edeka-Tengelmann-Fusion bestandskräftig

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Übernahmekampf um die Supermarktkette Kaiser`s Tengelmann ist beendet: "Nachdem Rewe die Klagen gegen die Ministererlaubnis Edeka/Kaiser`s Tengelmann beim OLG Düsseldorf zurückgenommen hat, die Verträge notariell bekundet wurden und das Bundeskartellamt dies bestätigt hat, ist jetzt die Ministererlaubnis bestandskräftig und der Zusammenschluss von Edeka und Kaiser`s Tengelmann kann vollzogen werden", teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. "Die mehr als 15.000 Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kaiser`s Tengelmann sowie die Arbeitnehmerrechte sind damit gesichert", so Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. "Das ist eine sehr gute Nachricht, auf die die Verkäuferinnen, Fleischer, Lagerarbeiter und Logistiker über zwei Jahre warten mussten. Ich freue mich sehr, dass wir ihnen diese Sorge nehmen und heute bestätigen können, dass ihre Arbeitsplätze nun gesichert sind", erklärte er weiter.

"Ich möchte allen Beteiligten danken, die an der Einigung mitgewirkt haben, den Gewerkschaften Verdi und NGG, den Unternehmen Kaiser`s Tengelmann, Edeka und Rewe und nicht zuletzt dem Schlichter Gerhard Schröder."

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Ihr Robert Sasse


DAX-Familie: Diese Änderungen sind ab dem 19.12. zu berücksichtigen! (innogy, Uniper, Rhön-Klinikum, DMG Mori, Leifheit, Ferratum, MediGene, Aixtron, E.ON, RWE)

Liebe Leser,

wieder einmal dreht sich das Börsenkarussell. Die Deutsche Börse hat in dieser Woche die Auf- und Absteiger der Indizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX festgelegt. Die Umstellungen werden am 19. Dezember vollzogen. Die gute Nachricht für Inhaber von Blue Chip-Aktien: Im DAX gibt es dieses Mal keine Veränderung. Doch die übrigen Indizes geraten in Bewegung.

Energiekonzerne mischen den MDAX auf

Schuld daran sind im Prinzip die Energiekonzerne E.ON und RWE. Denn durch die Abspaltung ihrer Töchter Uniper und innogy haben sie zwei „Börsenmonster“ geschaffen, die es aufgrund ihrer Marktkapitalisierung auf Anhieb in den MDAX schaffen. Für sie müssen nun der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori (ehemals Gildemeister) und der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum weichen. Beide finden ein neues Heim im SDAX.

Dort verdrängen sie die Aktien des Finanzdienstleisters Ferratum und des Haushaltswarenproduzenten Leifheit. Ein ähnliches Schicksal blüht dem Anlagenbauer Aixtron, der wegen Übernahmestreitigkeiten seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht. Dessen Marktkapitalisierung reicht nicht mehr aus, um auch in Zukunft noch dem TecDAX anzugehören. Das Unternehmen wird durch die Biotech-Firma MediGene ersetzt.

Die Konsequenzen

Der Auf- und Abstieg hat durchaus Konsequenzen für die betroffenen Konzerne. Denn viele institutionelle Investoren und Fonds bilden die Auswahlindizes der Deutschen Börse ab. Wer nicht dazugehört, wird schlichtweg weniger gehandelt. Ein geringeres Handelsvolumen hat in der Regel niedrigere Preisspannen zur Folge, was die Aktie auch für Privatanleger weniger attraktiv macht.

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Ihr Robert Sasse


Achtung! Diese Aktien sind aktuell im Visier der Leerverkäufer – Schaltbau, Wirecard, Krones, Nordex, Lufthansa, Leoni, Drillisch, Heideldruck, Ströer, K+S

Liebe Leser,

hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Veränderungen bei den Leerverkaufspositionen deutscher Aktien am 6. Dezember.

Seit geraumer Zeit sind die Aktien deutscher Unternehmen verstärkt ins Visier internationaler Hedgefonds gerückt, die auf fallende Kurse wetten. Ich will Sie an dieser Stelle regelmäßig über aktuelle Entwicklungen bei den Leerverkaufspositionen der betroffenen Unternehmen unterrichten. Denn solche Veränderungen können ein wichtiges Alarmsignal für Anleger sein, dass in Kürze ein Kursabsturz bevorsteht. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug der Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass sich der Kurswert nachhaltig stabilisiert und eine klare Aufwärtstendenz zeigt.

Veränderungen am 6.12.2016

  1. Schaltbau Holding +0,51 %
  2. Wirecard +0,36 %
  3. Krones +0,11 %
  4. Nordex +0,08 %
  5. Deutsche Lufthansa +0,07 %
  6. Leoni -0,03 %
  7. Drillisch -0,08 %
  8. Heidelberger Druckmaschinen -0,09 %
  9. Ströer -0,10 %
  10. K+S -0,24 %

Gesamtstand

DAX

  1. Deutsche Lufthansa 6,70 %
  2. Linde 3,34 %
  3. Volkswagen 3,03 %
  4. Commerzbank 2,89 %
  5. Allianz 2,65 %
  6. Deutsche Bank 1,17 %
  7. RWE 0,69 %
  8. Adidas 0,61%
  9. Infineon Technologies 0,58 %
  10. E.ON 0,52 %
  11. Merck KGaA 0,52 %

MDAX

  1. K+S 18,76 %
  2. Ströer 7,18 %
  3. Leoni 7,06 %
  4. Salzgitter 6,22 %
  5. TAG Immobilien 5,78 %
  6. Bilfinger 5,43 %
  7. Fraport 3,82 %
  8. Dürr 3,80 %
  9. Deutsche Wohnen 3,28 %
  10. Metro Group 2,97 %

SDAX

  1. Heidelberger Druckmaschinen 12,40 %
  2. Klöckner & Co 3,42 %
  3. ElringKlinger 2,91 %
  4. SGL Carbon 2,82 %
  5. Gerry Weber 2,58 %
  6. Bertrandt 2,09 %
  7. Hamburger Hafen und Logistik 1,88 %
  8. Adler Real Estate 1,76 %
  9. Zooplus 1,80 %
  10. Deutz AG 1,70 %

TecDAX

  1. Wirecard 10,76 %
  2. Aixtron 10,30 %
  3. Nordex 8,79 %
  4. Qiagen 4,59 %
  5. SMA Solar 4,00 %
  6. Cancom 3,79 %
  7. Drillisch 3,12 %
  8. RIB Software 2,99 %
  9. Dialog Semiconductor 2,68 %
  10. MorphoSys 2,55 %

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